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Pressestimmen

"Seine Gabe, Worte zum Leben zu erwecken, ist unbeschreiblich. Das ist mehr als erlernbares Schauspiel. Dieser Mann lebt die Texte. Und man wird dabei das Gefühl nicht los, als kämpfe er um Zuhörer, die nicht nur zuhören, sondern auch verstehen. Als kämpfe er vorrangig darum, dass diese Texte nicht nur amüsieren, sondern wachrütteln. (...) Eckhard Radau zu erleben heißt: ein Feuerwerk sehen, hören, spüren."

Lippe aktuell (17.01.01)



""Ich möchte euch mal die Wahrheit sagen!" Mit diesen Worten schlängelt sich Eckhard Radau durch die Zuschauermenge und betritt die Bühne. Was folgt ist eine geteilte Wahrheit, eine sich wandelnde, eine paradoxe Wahrheit aus der Sicht früher Kabarettisten, Dichter und Musiker, aber auch aus Radaus Sicht. Er rezitiert, singt und erklärt. Sein jahrelanger Kollege Bernd Düring am Keyboard und als Gast Dieter Nowak am Schlagzeug entlocken den Instrumenten Töne, die das davon gefangengenommene Publikum den Zeitgeist erleben, aber auch Widersprüchliches erkennen lassen (...) Für dieses Geschichts- und Kulturerlebnis dankte das Publikum mit spürbarer Spannung, Faszination und viel Applaus."

(Westfalen-Blatt, Paderborn 19.01.01)

"Die Stirn in tiefe Falten gelegt, auf dem lichter werdenden Haupte mal Zylinder, mal Matrosenkappe: Eckhard Radau ist ein Mann mit vielen Gesichtern. Sänger, Rezitator, Komiker: ein Multitalent, dem man den leicht angesäuselten Seemann Kuddel ebenso abnimmt wie den schnieken Conferencier. (...) Pfeifend und tänzelnd verband Radau, der so herrlich berlinern kann, politische Spitzen mit leichter Muse (...) Bernd Düring am Keyboard und Schlagzeuger Dieter Nowak begleiteten die Stationen der Weimarer Geschichte mit rhythmischem Fingerspitzengefühl - mal dezent im Hintergrund, mal aufbegehrend."

(Neue Westfälische, Bielefeld (03.04.01)

"(...) mit seinem Programm nimmt er alles auf die Schippe: bissig, intelligent, satirisch, ins Mark treffend."

(Metall Nr. 7 - 8, 2001)

"Der Paderborner Kleinkünstler E. Radau bot uns große Kleinkunst "at its best". Das Motto des Abends war fließende Selbstverständlichkeit, konzentrierte Leichtigkeit und Unterhaltung auf hohem Niveau. Radau präsentierte politisches und wunderbar vorgetragenes Kabarett in bester Tradition des Senftöpfchens oder Lach und Schieß. Texte von Kästner, Tucholsky und Ringelnatz - immer noch erstaunlich aktuell - wurden gekonnt und pointiert vorgetragen. Wechselnde Dialekte, gekonnte Mimik und sprühender Witz rundeten sein Spiel zu einem rundherum gelungenen Kabarettabend ab. Mit persönlich gefielen die Texte und Lieder - oder eher gesungenen Ansprachen - des Mittelalterdichters Francois Villon am besten, da er selbst jahrelang im Kerker saß und so seine Texte und Balladen die Empfindungen im Knast radikal ausdrücken."

Knast-Zeitung Aachen (18.10.01)