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Schall und Rauch & Wilde Bühne

eine atmosphärisch dichte Revue"
( NW vom 19.01.01),
„Das Berlin der 20er Jahre
zum Leben erweckt"
(
Westfalenblatt vom 19.01.01)


Der Kaiser ist gegangen worden. Die Zeit fährt Auto. Ein neues Lebensgefühl
kündigt sich an. Nach dem Weltkrieg Nummer eins und den Wirren der
Revolution will man sich wieder amüsieren. Eine Kleinkunstbühne nach der
anderen schießt aus dem Boden. Drei Jahre nach Kriegsende gibt es in Berlin
allein 38 Kabaretts. Wer kennt sie nicht? Das "Schall und Rauch", die
"Wilde Bühne", das "Größenwahn", die "Katakombe"! Nicht Schall und Rauch
waren diese Namen, sondern Orte besten literarischen und politischen Kabaretts.
Hier gaben sich die Diseusen und Conférenciers, die kleinen und die großen Stars
die Klinke in die Hand. Die Reihe der Akteure, die die einzelnen Nummern aus
der Taufe hoben, ist ebenso lang wie eindrucksvoll: Kurt Tucholsky, Erich Kästner,
Walter Mehring, Erich Nelson, Blandine Ebinger, Rosa Valetti, Gussy Holl, Trude
Hesterberg, Friedrich Hollaender, Paul Graetz, Ringelnatz, Werner Finck
und und und ...


Eckhard Radau singt und rezitiert, erklärt, spielt und parodiert die
geschichtlichen und gesellschaftlichen Ereignisse der Weimarer Republik und begleitet sie bis in ihren Untergang. Er klappt den Zerrspiegel auf und lässt die Jahre 1918 bis 1935 Revue passieren.

Den musikalischen Teppich dazu weben
Bernd Düring am Piano und Dieter Nowak am Schlagzeug . Denn schließlich kommt auch der Jazz in den Zwanzigern nach Berlin, der Shimmy, der Blues und der Charleston!